Wie klingt Königs Wusterhausen?
Im Frühjahr 1920 begannen in der Hauptfunkstelle der Reichspost auf dem Funkerberg Versuche zur Übertragung von Sprache und Musik mit Hilfe eines Lorenz – Lichtbogensenders. Im Ergebnis dieser Versuche wurde am 22.Dezember 1920 erstmalig ein Weihnachtskonzert mit Sprache und Musik ausgestrahlt – dieses so genannte Weihnachtskonzert gilt als erste Rundfunksendung in Deutschland.

Rundfunkstadt Königs Wusterhausen – der Name ist Verpflichtung 100 Jahre später initiieren wir ein Projekt, das von dieser Rundfunkgeschichte inspiriert ist.

Das Projekt „Wie klingt KW“ ist ein Aufruf an alle Bewohner der Stadt Königs Wusterhausen, akustische Eindrücke einzufangen, so, wie für Sie die Rundfunkstadt klingt. Dieser Klang kann ein einmaliges Geräusch, ein wiederkehrender Klang, ein besonderer Ton sein, mit dem Sie Königs Wusterhausen emotional verbinden.
Wir verknüpfen diese Geräusche, Klänge und Töne zu Geschichten und erzählen in 9 Episoden, wie Zernsdorf und Kablow, Niederlehme und Senzig, Wernsdorf und Zeesen, die Kernstadt und Diepensee klingen.

Die einzelnen Episoden werden durch eine Rahmengeschichte verbunden. Die Handlung dieser Rahmengeschichte ist dabei noch völlig offen, denn sie entsteht aus den Ideen der Einwohner der Rundfunkstadt.

Mit dem Thema „HÖREN“ wollen wir die Stadtbewohner sensibilisieren, sich beim Gang durch die Stadt bewusst mit ihr und ihren Geräuschen, Klängen und akustischen Eindrücken zu befassen. Und vielleicht entsteht ja auch der Eindruck: „So habe ich Königs Wusterhausen noch nie gehört!!!“

Im Juni 2020 wird das Ergebnis des Projektes „Wie klingt KW“ in einer Erstausstrahlung in im Rundfunk veröffentlicht.
An der Umsetzung des Projektes „Wie klingt Königs Wusterhausen“ sind beteiligt: